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12.10.2026 autobau SKM Wohlen: Die Entscheidungen sind gefallen
Super Mini Iten Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Super-Mini-Meister Ben Iten jubelte im strömenden Regen © Eichenberger

Beim Finale der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft in Wohlen fielen auch in den noch offenen Kategorien die Entscheidungen. Die neuen Schweizer Meister 2026 heissen: Ben Iten (Super Mini), Dilan Roman Fricker (OK Junior), Dan Allemann (X30) und Kilian Boss (KZ2). 

Ben Iten, Dilan Roman Fricker, Dan Allemann und Kilian Boss heissen die Schweizer Kart-Meister 2026. In drei der vier Kategorien fiel die Entscheidung beim Finale zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft am vergangenen Samstag in Wohlen. Entschieden war schon vor dem sechsten Rennen die Kategorie X30 Challenge Switzerland. In dieser setzte sich Dan Allemann (Spirit Racing) beim vorletzten Lauf in Cremona (ITA) durch. Der neue X30-Champion verzichtete deshalb auf das Finale und fuhr stattdessen in Le Mans den IAME Eurocup. Weil auch der Zweitplatzierte Michael Müller (Virtus Motorsport) so gut wie nicht mehr einzuholen war, war es vor allem der Kampf um Platz 3 im Gesamtklassement, der für Spannung sorgte. Die grosse Frage, die sich stellte: Können Nicola Mateo Frigg (MH Racing) oder Gauthier Sanjuan (Spirit Racing) den in Wohlen ebenfalls abwesenden Alexis Genolet (LKM Racing) noch abfangen? Die Antwort lautete – ja. Wobei Frigg sich Rang 3, Sanjuan Rang 4 sicherte. Es hätte durchaus aber auch anders kommen können. Der schnelle Gauthier startete nach den Plätzen 1 und 2 in den Vorläufen von der Pole-Position ins Finale und hätte dieses mit dem Speed, den er an den Tag legte, wohl auch gewonnen. Doch schon am Start ausgangs der ersten Kurve wurde der Spirit-Fahrer umgedreht. Die anschliessende Aufholjagd von ganz hinten war beeindruckend und endete abzüglich einer Fünf-Sekunden-Strafe (Spoiler) Auf Rang 6. Der Sieg im Finale ging an Tyron Jaquet, der für das Missgeschick seines Teamkollegen am Start verantwortlich war. Jaquet überquerte die Ziellinie als Zweiter, profitierte aber von einer Strafe gegen Müller. Dieser ist beim Aufreihen am Start (nach dem Schild «Formation») weiter «Zick Zack» gefahren. «Schade – ich hätte natürlich gerne das Finale gewonnen», sagt Müller. «Aber mit dem zweiten Gesamtplatz hinter Dan kann ich gut leben. Hätte mir vor der Saison jemand in Aussicht gestellt, dass ich Zweiter in der Meisterschaft werden kann, ich hätte sofort unterschrieben.» Platz 3 im Finale ging an Samuel Schär. Der Fahrer aus dem Team MH Racing schaffte es als einziger X30-Pilot dank starken Darbietungen im Nassen und im Trockenen in allen drei Läufen aufs Podest. Das Duell im zweiten Vorlauf gegen Sanjuan, das Schär zu seinen Gunsten gewann, wäre das Eintrittsgeld alleine wert gewesen, hätte es denn eines gegeben…

KZ2 Boss Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
KZ2-Meister: Kilian Boss musste in Wohlen nicht mehr gewinnen © Eichenberger

Bei den Super Minis, den Jüngsten (8-12 Jahre) fiel die Entscheidung nach dem zweiten Vorlauf. Der mit einem 43-Punkte-Polster ins Rennen gegangene Ben Iten (Spirit Racing) machte mit seinem insgesamt elften Saisonsieg alles klar. Im ersten Durchgang lief es für den Elfjährigen aus Baar/ZG nicht nach Plan. In der ersten Kurve nach dem Start drehte sich Iten auf dem nassen Geläuf. Später steckte er dann sogar noch in der Bande fest, konnte das Rennen aber fortsetzen und wurde hinter Siegerin Joy Allemann (ebenfalls Spirit) und Teamkollege Kimi Prost noch Dritter. Im Finale war es abermals die Schwester von Dan Allemann die beim Heimrennen triumphierte. Iten (als Meister) wurde Zweiter, Rang 3 erkämpfte sich mit knappem Vorsprung Lewis David aus dem Team Swiss Hutless. Im Kampf um Platz 3 im Gesamtklassement (hinter Iten und Allemann) setzte sich Prost durch. Der Neffe des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost profitierte von einem Nuller Davids im ersten Vorlauf, weil an dessen Kart der Motor streikte. «Ich freue mich sehr über diesen Titel», meinte Iten. «Wenngleich ich mir manchmal mehr Gegner gewünscht hätte.»

KZ2 Lienard Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Starkes Finish: Bastien Liénard wurde Vize-Meister in der KZ2 © Eichenberger

Auch Kilian Boss durfte bereits nach dem zweiten Durchgang erste Gratulationen entgegen nehmen. Der Berner hatte mit 47 Punkten Vorsprung in der Kategorie KZ2 (also bei den Schaltkarts) am meisten Luft nach hinten. Und Boss sowie sein Team Swizz Evenzz liessen sich, auch wenn kein weiterer Sieg mehr in Wohlen dazukam, nicht aus der Ruhe bringen. Mit viel Routine und Blick auf die Meisterschaft fuhr der Young Driver von 2023 in einem ausgeglichenen Feld souverän zu seinem ersten Schweizer Meister-Titel, nachdem er 2023 und 2025 schon in der VEGA Trofeo erfolgreich war (1x in der X30, 1x bei den Schaltkarts). Platz 2 im Gesamtklassement ging an Bastien Liénard. Der Fribourger, der in Cremona seinen ersten Finalsieg feierte, doppelte in Wohlen nach. Wie schon im Training am Freitag war der 27-jährige Privatbewerber auch im trockenen Finale am Samstag der schnellste Pilot. Dank eines fulminanten Finishs und 132 Punkten aus den letzten zwei Rennwochenenden (!) hat sich Liénard den Vize-Titel gesichert. Rang 3 im Gesamtklassement holte sich Florian Esteve von DEL motorsports, dem Team der Gebrüder Luyet. Einen erfolgreichen Renntag erlebte auch Emilien Koestner. Der Teamkollege von Esteve eroberte nicht nur zum ersten Mal die Pole-Position, er siegte auch in beiden Vorläufen und stellte damit seine Qualitäten als Regenfahrer unter Beweis.

OK Junior Fricker Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Dilan Roman Fricker und Swiss-Hutless-Teamchef Niklaus Gurtner © Eichenberger

Für die grösste Spannung (auf dem Papier) sorgte die Entscheidung in der Kategorie OK Junior. Dort führte vor dem Finale in Wohlen Dilan Roman Fricker (Swiss Hutless) vor Alejandro Campos (Spirit Racing). Doch auch hier reichte das Polster, wenngleich Campos in allen drei Rennen vor Fricker ins Ziel kam. Letzterer rechnet sich vor dem Finale aus, dass auch ein neunter Platz zum Titelgewinn reichen würde. «Nur ausscheiden darf ich nicht», meinte Fricker. Und als es dann mitten im Rennen zu tröpfeln begann und alle auf Slicks unterwegs waren, kam plötzlich nochmals Spannung auf. Campos hatte nach einem Abflug von Leader und Teamkollege Aaron Buhofer (so schnell kann’s gehen…) die Führung übernommen und gewann das Rennen schliesslich auch. Fricker war zu diesem Zeitpunkt Zweiter, liess dann aber Cyrill Sarkar (MH Racing) und Liam Flossbach (Spirit Racing) ziehen. Der vierte Platz reichte danach locker zum Titelgewinn – sehr zur Freude seines Teams. «Es war nicht ganz einfach, das Kart bei diesen Bedingungen auf der Strecke zu halten», meinte Fricker. «Aber ich wusste ja, dass ich einfach ins Ziel kommen musste. Und das habe ich getan.» Hinter dem neuen Junioren-Meister sicherte sich Campos (mit nur zwölf Punkten Rückstand) die Vize-Meisterschaft. Platz 3 ging an Buhofer. Punktgleich auf Platz 4 (aber im Vergleich mit Buhofer ohne Rennsieg) wurde Sarkar Vierter. Tränen gab’s nach dem Rennen bei Flossbach. Der Basler beendete das Finale auf Platz 2 (so gut wie noch nie), rutschte dann aber nach der Zieldurchfahrt von der Piste und drückte sich den Spoiler ein. Dafür gab es eine Fünf-Sekunden-Strafe, wodurch Flossbach von P2 auf P3 zurückversetzt wurde. Bis zur Siegerehrung waren die Tränen dann aber wieder trocken, wenngleich es bei der Podiumszeremonie so richtig zu schütten begann…

Auf im Gleichmässigkeit ausgelegten Swiss Historic Kart Cup, der in Wohlen ebenfalls sein Finale austrug, sicherte sich Armando Gaudino den Tagessieg vor Adrian Egli und Neel Jani. Der Le-Mans-Sieger von 2016 hatte im zweiten Lauf sehr viel Pech. Weil die Zündung streikte musste er zuschauen. Andernfalls hätte er bei seinem Gaststart auch gewinnen können. Die Gesamtwertung (nach drei Rennen) ging an Hansueli Lehmann. Zweiter wurde Sandro Melena, Dritter Adrian Egli.   

X30 Mueller Jaquet Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Müller vor Jaquet in der X30: Nach dem Rennen wurde die Reihenfolge wegen einer 5-Sekunden-Strafe umgedreht © Eichenberger

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09.10.2026 Bekanntgabe der Kategorien der autobau Schweizer Kart Meisterschaft 2027

Das Komitee Karting hat sich in diesem Jahr an diversen Sitzungen mit den verschiedenen Kategorien für die Saison 2027 befasst.

Dabei wurde nicht nur die Kategorien eingehend analysiert, sondern auch die Richtung, in die sich der Markt bezüglich der Motorenkonzepte bewegt. Die Analyse hat ergeben, dass sich sowohl der Markt als auch die Vertreter des Kartsports in Richtung IAME S-125 orientieren. Ein wichtiger Faktor bei der Festlegung der Kategorien 2027 ist, dass die Kategorien Junioren und Senioren ein identisches Motorenkonzept erhalten. Aufgrund dieses Faktors ist die Beibehaltung der Kategorie IAME X30 Challenge Switzerland leider nicht sinnvoll. 

Das Komitee Karting hat aus diesem Grund der Nationalen Sport Kommission (NSK) für die Saison 2027 die folgenden vier Kategorien zur Durchführung vorgeschlagen:

Kategorie                     Motor

Super-Mini                    IAME X30 WATERSWIFT, ohne Restriktor

Junior                            IAME S125J, mit Restriktor

Senior                           IAME S125, ohne Restriktor

KZ2                               KZ2 (wie bisher)

Anlässlich verschiedener Veranstaltungen werden Gastkategorien zugelassen, so dass an diesen Anlässen fünf Kategorien die Rennläufe bestreiten werden.

Die neu eingeführten Kategorien sowie das Motorenkonzept sollen gemäss Planung des Komitees Karting während mindestens drei Jahren beibehalten werden. Allfällige Änderungen bleiben vorbehalten, sofern unvorhersehbare Einflüsse oder Vorkommnisse eintreten.

SKM2027 Fyler A5 Kategorien Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

Das Komitee Karting ist überzeugt, dass sich die neuen Motorenkonzepte bewähren und sich positiv auf die autobau SKM 2027 sowie deren Teilnehmende auswirken wird.

Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir gerne zur Verfügung (info@motorsport.ch oder Tel. 031 979 11 11).

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08.10.2026 autobau SKM Wohlen: Neu auch auf Sportity!

Beim Finale der autobau Schweizer Kartmeisterschaft führen wir eine Neuheit ein: die Sportity-App als Kommunikationskanal. Die App wird bereits bei zahlreichen Bergrennen und Rallyes von Veranstaltern genutzt und liefert Informationen direkt aufs Handy.

Wir laden alle Piloten, Teams, Eltern und Besucher ein, die App am Samstag live vor Ort zu nutzen. Ladet Sportity im App Store oder bei Google Play herunter und gebt beim Login das Passwort „autobau” ein.

Wir freuen uns, euch mit der Sportity-App künftig noch schneller informieren zu können!

Sportity App Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz

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07.10.2026 Vorschau autobau SKM Wohlen: Noch drei Entscheidungen offen
KZ2 Boss Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Jubelt er auch in Wohlen? KZ2-Leader Kilian Boss © Eichenberger

Am Samstag findet in Wohlen der sechste und letzte Lauf zur diesjährigen autobau Schweizer Kart-Meisterschaft statt. In drei von vier Kategorien werden noch die Schweizer Meister gesucht. Acht Fahrer und Fahrerinnen dürfen sich noch Hoffnungen machen.

Eine Kategorie ist bereits entschieden. In der X30 Challenge Switzerland hat sich Dan Allemann mit einem «Grand Slam» beim letzten Rennen in Cremona (ITA) vorzeitig den Titel gesichert. Für den Spirit-Fahrer ist es nach 2022 der zweite Schweizer Meistertitel. Damals gewann er bei den Super Minis. Nun hat er einen so grossen Vorsprung (82 Punkte), dass er beim letzten Rennen nicht mehr eingeholt werden kann und deshalb sogar auf das Finale verzichtet und stattdessen am Wochenende beim IAME Eurocup in Le Mans (FRA) fährt. Auch Platz 2 von Michael Müller dürfte nicht mehr in Gefahr sein. Der 26-jährige Routinier aus dem Team Virtus Motorsport hat 41 Punkte Vorsprung auf Alexis Genolet (LKM Racing) und 71 auf Nicola Matteo Frigg (MH Racing). Weil Genolet am Wochenende aber bei der Weltmeisterschaft in Viterbo (ITA) startet, ist Müllers zweiter Schlussrang so gut wie in trockenen Tüchern. Der Kampf um Platz 3 könnte in Abwesenheit von Genolet aber noch spannend werden. Neben Frigg (muss mindestens 30 Punkte auf den Genfer aufholen), ist auch Gauthier Sanjuan noch im Rennen um einen Podestplatz. Der frischgebackene VEGA-Champion hat «lediglich» 23 Zähler Rückstand auf Frigg. 

Bei den Super Minis läuft alles auf ein Duell zwischen den beiden Spirit-Piloten Ben Iten und Joy Allemann hinaus. Wobei Iten mit einem 43-Punkte-Vorsprung alle Trümpfe in der Hand hält. Der Elfjährige aus Baar (ZG) muss theoretisch «nur» in allen drei Rennen ins Ziel kommen. Aufgrund der geringen Anzahl an Teilnehmenden reichen ihm theoretisch drei fünfte Plätze. Wer Iten kennt, weiss jedoch: Er wird es nicht darauf beruhen lassen, einfach ins Ziel zu kommen. Spannend wird auf jeden Fall noch das Duell um Platz 3. Dort hat Lewis David aus dem Team Swiss Hutless nach der Disqualifikation von Spirit-Fahrer Kimi Prost in Cremona die Nase mit 14 Punkten vorne. 

Super Mini Iten Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Ben Iten: Will in Wohlen bei den Super Minis nicht nur Reifen schleppen, sondern auch Pokale stemmen © Eichenberger

Auch in der Kategorie OK Junior können nur noch zwei Fahrer den Schweizer Meister-Titel holen. Hier ist der Vorsprung des führenden Roman Dilan Fricker (Swiss Hutless) mit 26 Punkten auf den Zweitplatzierten Alejandro Campos (Spirit) aber geringer als bei den Super Minis. Und jeder, der Kart fährt, weiss: Ein 26-Punkte-Polster kann sich, wenn’s schlecht läuft, rasch in Luft auflösen. Trotzdem muss man auch festhalten, dass der im Dezember erst zwölf Jahre alt werdende Fricker in den vergangenen zwei Rennen eine bärenstarke Leistung zeigte. Wenn ihm eine ähnliche gute Performance gelingt, wird es für Campos schwierig werden, ihn noch einzuholen. Völlig offen ist der Kampf um den dritten Schlussrang. Diesen werden Aaron Buhofer (178 Punkte), Cyrill Sarkar (176) und Liam Flossbach (154) unter sich ausmachen. Mit Marc Müller und Romeo Epifanio greifen – beide nach längerer Absenz – auch zwei Lokalmatadoren, die im Vorjahr je ein Rennen in Wohlen gewonnen haben, ins Geschehen ein.  

Den grössten Vorsprung bringt Kilian Boss in der Kategorie KZ2 mit nach Wohlen. Der ehemalige Young Driver des Jahres 2023 aus dem Team Swizz Evenzz hat ein 47-Punkte-Polster auf den Zweitplatzierten Bastien Liénard. Das sollte unter normalen Umständen (pro Rennwochenende gibt es max. 75 Punkte zu gewinnen) reichen. Aber Routinier Boss weiss aus eigener Erfahrung, dass sich selbst sicher geglaubte Platzierungen in Luft auflösen können. Ausserdem hat Boss nicht nur Liénard im Nacken. Auch Paolo Castagnetti (Gerber Team Corse) und Florian Esteve (DEL motorsports) haben noch theoretische Chancen. Während Boss den Sack vielleicht schon nach dem ersten Vorlauf zumacht, bleibt die Spannung um die Plätze 2, 3 und 4 sicher bis zum Schluss erhalten.

OK Junior Fricker Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Roman Dilan Fricker peilt den Titel bei den OK Junioren an © Eichenberger

Für nostalgische Gefühle, gepaart mit echtem Motorsport, sorgt der Auftritt des Swiss Historic Kart Cup. Zum dritten und letzten Lauf der historischen Kartrennserie, bei der es um gleichmässiges Fahren geht, haben sich 16 Fahrer eingeschrieben. Nach zwei von drei Rennen führt Sandro Melena vor Florent Abazi (in Wohlen nicht am Start) und Hansueli Lehmann. Gespannt darf man auf das Abschneiden von der #801 sein. Diese trägt in Wohlen Neel Jani. Der Le-Mans-Sieger von 2016 wird mit einem Swiss-Hutless-Chassis am Finalrennen des Swiss Historic Kart Cup teilnehmen. 

Zur Strecke: Wohlen ist mit einer Streckenlänge von 825 Metern der kürzeste Kurs im Kalender der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Auf die leichte Schulter sollte man die 1962 eröffnete Kartbahn aber nicht nehmen. Denn die zehn Kurven haben es in sich. Und schon manch einer hat in Wohlen Lehrgeld bezahlt. Schon in der ersten Kurve nach Start und Ziel kann es sehr eng werden. Wer zu viel riskiert, kommt der Streckenbegrenzung sehr nahe… Obwohl die Strecke sehr abwechslungsreich ist und kaum Zeit zum Verschnaufen gibt, bietet sie allerhand Überholmöglichkeiten. So sind zum Beispiel die Kurven 6 und 9, zwei Haarnadelkurven im Gegenuhrzeigersinn, prädestiniert. Aber auch in den Kurven 5 und 10 kann überholt werden.

Weitere Informationen zur autobau Schweizer Kart-Meisterschaft finden Sie auf https://motorsport.ch/de/kartsport. Um Zeitnahme und Livetiming kümmert sich in Wohlen www.savoiechrono.com

Zeitplan
Freitag, 9. Oktober
09.00-17.00 Uhr, Freies Training gemäss Zeitplan Streckenbetreiber

Samstag, 10. Oktober
08.15-09.13 Uhr, Offizielles Training (10 min pro Kategorie)
09.20-10.06 Uhr, Zeittraining à 6 Minuten pro Kategorie
10.15-11.50 Uhr, Rennen 1
12.00-12.50 Uhr, Mittagspause
13.00-14.35 Uhr, Rennen 2
14.35-16.30 Uhr, Finalläufe
ca. 17.00 Uhr, Siegerehrung (alle Kategorien)

Termine autobau Schweizer Kart-Meisterschaft 2026
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, 7 Laghi 2 (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen

X30 Mueller Eichenberger Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Darf sich über Platz 2 in der X30 freuen: Michael Müller © Eichenberger

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07.10.2026 Interesse an einem BMW-Test auf dem Hockenheimring?
BMW Cup Gama Motorsport Schweiz | Auto Sport Schweiz
Der Schweizer Diego Gama (#96) fährt im BMW 318ti Cup © Cerny Motorsport

Der Deutsche Motorsport Verband (DMV) bietet am 26. Oktober (nach dem Saisonfinale des BMW 318ti Cup) ein Schnuppertag auf dem Hockenheimring an. Kostenpunkt: 600.- Euro.   

Immer wieder werden wir vom Verband Auto Sport Schweiz gefragt: Wo kann man als Kartfahrer die ersten Schritte im Automobilrennsport machen? Zahlreiche Möglichkeiten bieten sich an. Im Magazin 02/2026 haben wir Ihnen die Interessantesten davon vorgestellt. Darunter auch der BMW 318ti Cup vom DMV, dem Deutschen Motorsport Verband. Dieser bietet Interessierten am Montag, den 26. Oktober 2026, auf dem Hockenheimring einen offiziellen Juniorentest für Nachwuchsfahrer und Aufsteiger aus dem Kartsport an. 

Der Schnuppertag besteht aus zwei geführten Testeinheiten sowie weiteren Fahrsessions. Der Kostenpunkt dieses einmaligen Angebots liegt bei 600.- Euro. Ziel der Veranstaltung ist ausdrücklich die Nachwuchsförderung. Die Plätze sind begrenzt. Interessenten können sich direkt an die Serienorganisation wenden.

Cerny Motorsport GmbH
Hr. Florian Sternkopf
Tel.: +49 (0)172 3150936
Mail: info@dmv-bmw318ticup.de

Einer, der 2026 in den BMW-Cup umgestiegen ist, ist Diego Gama. Der junge Mann aus Meyrin ist im vergangenen Jahr noch für UBIQ Racing in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft an den Start gegangen. Gama hat von den fünf bisherigen Rennen vier für das Team Cerny Motorsport bestritten und wird auch am Saisonfinale in Hockenheim am 23./24. Oktober am Start stehen.

Weitere Infos gibt es unter diesem Link.

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