Mathias Schläppi und sein Beifahrer Dominique Juple haben ihre Siegesserie im Deutschen Rallye Cup am Wochenende fortgesetzt. Für das Finale am 31. Oktober hat sich der Berner Oberländer damit in eine Top-Ausgangslage gebracht.
Das Schläppi Rallye Team hat seine souveräne Siegesserie im Ravenol Deutschen Rallye Cup fortgesetzt – und hat so die Weichen für das Meisterschaftsfinale Ende Oktober gestellt. Bei der 33. ADAC Rallye Ostwestfalen feierten Mathias Schläppi und sein Beifahrer Dominique Juple am vergangenen Wochenende einen ungefährdeten Klassensieg in der Kategorie NC3. Mit einem Vorsprung von 1:23 Minuten auf die Zweitplatzierten überquerte das Schweizer Duo am Ende die Ziellinie im Norden Deutschlands unweit von Bielefeld. Auch im Gesamtklassement belegten die beiden im orange-blauen Peugeot 208 R2 eine beachtliche Platzierung: Im Feld der 68 gestarteten Teams fuhr Schläppi auf einen starken zehnten Gesamtrang und war damit zweitschnellster Fronttriebler.
Damit hat das Schläppi Rallye Team das primäre Saisonziel der Vorläufe erreicht: Die maximal sieben einzubringenden Wertungsresultate sind im Kasten: sechs Klassensiege sowie ein zweiter Platz. «Die Erleichterung im Ziel war riesengross. Wir haben uns mit dieser fehlerfreien Fahrt die beste Ausgangslage geschaffen, die man sich für das grosse Meisterschaftsfinale nur wünschen kann», zieht Schläppi zufrieden Bilanz. Durch die optimale Punktausbeute geht die Mannschaft aus dem Berner Oberland als grosser Gejagter in die entscheidende Phase.
Bis zum DRC-Saisonfinale im Saarland, das am 31. Oktober ausgetragen wird und bei dem doppelte Punkte vergeben werden, verbleiben nun noch einige Wochen. Ob Schläppi mit seinem Rallye-Team zur Überbrückung noch eine weitere Veranstaltung bestreiten wird, entscheidet die Mannschaft in den kommenden Wochen. Der Fokus liegt nun erstmal auf dem Kundenprogramm. Bei der Rallye Kohle und Stahl in zwei Wochen (19. September) startet Gaststarter Dino Wintsch im Peugeot 208 Rally4 des Teams.
Im hart umkämpften internationalen Rennsport haben sich auch an diesem Wochenende wieder ein paar Schweizer Renn-Profis mit starken Leistungen ausgezeichnet.
Obwohl Sébastien Buemi beim fünften Lauf zur diesjährigen Langstrecken-Meisterschaft in Austin (USA) nur Sechster wurde, liegt der Toyota-Werkspilot weiter ganz gut im Rennen um den WEC-Titel 2026. Mit nur elf Punkten Rückstand auf Platz 1 hat Buemi bei noch drei ausstehenden Rennen intakte Chancen auf einen möglichen Titelgewinn, wenngleich er vom Rennen in Texas enttäuscht war. «Es war ein wirklich trauriger Tag für uns, denn die Geschwindigkeit war da. Wir haben am Ende unser Bestes gegeben und noch ein paar Punkte gerettet, aber es war wirklich eine grosse verpasste Chance. Positiv ist, dass das Auto sehr schnell war, aber es ist immer frustrierend, wenn man ein gutes Ergebnis auf diese Weise (Durchfahrstrafe und virtuelles Safety-Car, d. Red.) verliert. Wir werden hart arbeiten und hoffentlich in Fuji ein besseres Rennen fahren.» Für BMW-Werksfahrer Raffaele Marciello endete das Rennen auf Platz 8. Auch er ist mit 21 Punkten Rückstand auf die Spitze noch im Rennen um den Titel, konnte in Austin aber nicht in die Entscheidung um den Gesamtsieg eingreifen. «Uns hat auf dieser Strecke der Speed gefehlt», meinte Marciello mit leicht hängendem Kopf. «Immerhin haben wir noch ein paar Punkte geholt.» Der Sieg in Austin ging an den Ferrari mit der #50 (Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen).
Auf Meisterschaftskurs im ADAC GT Masters befindet sich Felix Hirsiger. Der ehemalige Porsche-Sports-Cup-Suisse-Gewinner hat am fünften Rennwochenende seinen vierten Saisonsieg eingefahren. Hirsiger schaffte es im zweiten Lauf auf dem Salzburgring (AUT), die Angriffe des Deutschen Colin Bönighausen auf den letzten elf Runden abzuwehren. Ein Rennen vor Saisonende (Hockenheimring, 10./11. Oktober) liegt der 28-jährige Schwyzer mit Teamkollege Finn Zulauf auf Platz 2. Der Rückstand auf die Spitze beträgt fünf Punkte.
Ein sehr gutes Wochenende erwischte auch Formel-4-Fahrerin Chiara Bättig. Die gebürtige Zürcherin sicherte sich beim achten Lauf zur britischen Meisterschaft in Croft (GBR) nach Platz 2 im Quali die Plätze 4, 18 und 4. In der Gesamtwertung liegt die dreimalige Schweizer Kart-Meisterin neu auf Rang 12. Es führt weiterhin der Belgier Dries van Langendonck.
Auch Levi Arn vom Team Jenzer Motorsport hat sich beim fünften Lauf zur italienischen Formel-4-Meisterschaft wacker geschlagen und belegte im stark besetzten Feld Platz 13 im Finale. Dieses fand für einmal mit nur einem Schweizer Fahrer statt. Florentin Hattemer (Trident Racing) hatte sich nicht für den Endlauf qualifiziert.
Zum Kartsport: Beim vierten Lauf zur Champions of the Future Academy in Valencia (ESP) sicherte sich der Waadtländer Zoltan Coigny in der Kategorie OK-N Junior den dritten Platz im Finale. Direkt dahinter kam Jamie Ehrat als Vierter ins Ziel. Bei den Senioren war Elias Lehmann als Fünfter der beste Schweizer. Bei noch einem ausstehendem Rennen hat Coigny alle Chancen, Meister zu werden. Sein Rückstand auf den Führenden beträgt nur zwei Punkte. Das Finale der COTFA findet vom 13. bis 15. November in Franciacorta (ITA) statt.
Die Rallye Mont Blanc – Morzine hat dieses Jahr nicht zur Schweizer Rallye-Meisterschaft gezählt. Dennoch haben ein paar Schweizer die Rallye im grenznahen Frankreich erfolgreich bestritten. Allen voran Yohan Surroca.
Yohan Surroca hat schon das eine oder andere Mal auf sich aufmerksam gemacht. Sei es im Rahmen der Schweizer Rallye-Meisterschaft oder bei Läufen in Frankreich. Auch bei der Rallye Mont Blanc – Morzine am vergangenen Wochenende zeigte der 24-jährige Walliser eine starke Leistung. Erst recht, wenn man bedenkt, dass Surroca erst zum zweiten Mal in einem Rally2-Auto sass. Von den zwölf Prüfungen beendete der Hyundai-Pilot zehn in den Top 10. Und das bei einer starken französischen Konkurrenz. Vor der letzten Prüfung lag Surroca auf dem achten Gesamtrang. Diesen hätte er auch souverän nach Hause gefahren, hätte er auf den letzten Kilometern nicht noch einen Reifenschaden gehabt. «Es hatte sich schon in der vorletzten Prüfung angekündigt», meinte Surroca. «Der Reifen verlor Luft – und wir mussten ihn in der letzten WP wechseln.» Surroca beendete die Rallye mit seinem belgischen Beifahrer Loïc Dumont trotzdem auf einem mehr als respektablen zwölften Schlussrang – vor Thibault Maret/Louis Louka im Citroën C3 Rally2.
Für Surroca geht es Ende Oktober weiter. Dann wird er zum zweiten Mal nach 2025 im Hyundai i20 N an der Rallye du Valais teilnehmen. Wenn er dort eine ähnlich starke Leistung zeigt, hat er gute Chancen zum ersten Mal auf das Gesamtpodium zu fahren.
Der Sieg bei der diesjährigen «Mont Blanc», die (aus Sicht von Surroca leider) nicht zur Schweizer Rallye-Meisterschaft zählte, ging an den Franzosen Yoann Bonato im Lancia Ypsilon Rally2. Zu den weiteren Schweizern, die das Ziel sahen zählen Gwen Lagrue/Romain Blondeau-Toiny (15.), Stefano Mella/Nicolo Lazzarini (26.), Mireille Vidueira/Alexandra Fontana (27., zweitbeste Dame), Aurélien Devanthéry/Stéphane Fellay (31., Vierter in der RC4), Mathieu Zurkinden/Gaëtan Aubry (52.) sowie Michaël Esteves/Osmaël Berdayes (72.).
Gute Genesungswünsche gehen an Yann Héritier und Léa Magnin aus Anzère. Das Duo ist mit ihrem Renault Clio Rally5 verunfallt und hat sich Verletzungen an der Wirbelsäule zugezogen.
Die 22. Arosa ClassicCar vom vergangenen Wochenende war laut dem Veranstalter «ein voller Erfolg». Bei herrlichem Sommerwetter sicherte sich Thomas Amweg seinen zehnten Gesamtsieg.
Am Wochenende fand im Bündnerland die 22. Ausgabe der Arosa ClassicCar statt. Laut dem Veranstalter war die diesjährige Ausgabe bei schönstem Wetter «ein voller Erfolg». Den «Grossen Preis von Arosa» sicherte sich (zum zehnten Mal!) Thomas Amweg in Papas Eigenbau, dem Amweg F2 AW76 mit einer Bestzeit von 4:10,46 min (= 104,92 km/h). Damit war der 41-jährige Familienvater rund zwei Sekunden schneller als im Vorjahr. Auch damals fuhr Amweg den AW76. Den Streckenrekord von 2019 (im Martini-BMW Mk50 F2) verpasste Amweg um etwas mehr als vier Sekunden.
Alle Sieger im Überblick:
Arosa Classic Trophy: Rolf Senti, Fiat Abarth Rally, 5:48,30 min
Arosa Sport Trophy: Heinz Vogt, Sylva Fisher Fury, 5:42,59 min
Competition Formula: Thomas Amweg, Amweg F2 AW76, 4:10,46 min
Competition: Markus Jörg, Lotus 23B, 4:29,75 min
Schnellste Fahrerin: Bea Gabathuler, Mini Cooper S 1275, 5:25,52 min
Das Starterfeld bot auch dieses Jahr eine eindrucksvolle Reise durch fast ein Jahrhundert Motorsportgeschichte. Zu den besonderen Fahrzeug-Highlights zählten der Sauber C3, der Lancia Stratos von Dario Pergolini sowie der Ferrari 512 M von Walter Lais. Ein besonderer Blickfang war der La France Typ 12 von Ruedi Schawalder. Das Fahrzeug mit Baujahr 1917 war das älteste Auto der diesjährigen Arosa ClassicCar und bildete einen eindrucksvollen Kontrast zu den Rennwagen späterer Generationen. Die Beliebtheit der ACC zeigt sich aber nicht nur bei den Teilnehmenden (schon jetzt gibt es eine Warteliste für 2027). Auch an Zuschauern mangelte es nicht. Über die vier Veranstaltungstage hinweg verfolgten gemäss Schätzungen bis zu 25'000 Besucher das Geschehen in Arosa, am Start in Langwies und entlang der 7,3 Kilometer langen Rennstrecke. Die beliebten Renntaxi-Fahrten von Porsche waren ebenfalls restlos ausverkauft.
Neben der automobilen Geschichte erhielt auch die Zukunft des historischen Motorsports eine sichtbare Plattform. Gemeinsam mit HIF Global und Porsche Schweiz wurde den rund 180 Fahrer und Fahrerinnen angeboten, ihre Rennfahrzeuge kostenlos mit synthetischen eFuels zu betanken. Eine mobile eFuel Tankstelle im Fahrerlager ermöglichte den Einsatz direkt am Anlass.
Mehr Infos zur ACC finden Sie auf www.arosaclassiccar.ch
Ab Donnerstagabend ist in Arosa wieder Rennaction angesagt. Rund 180 historische Renn- und Sportfahrzeuge aus fast einem Jahrhundert Motorsportgeschichte treffen bei der 22. Arosa ClassicCar auf eine der spektakulärsten Bergrennstrecken der Schweiz.
Wenn am Donnerstagabend die historischen Fahrzeuge beim traditionellen Dorfcorso durch Arosa rollen, beginnt ein Wochenende, das Motorsportgeschichte mitten ins Bündner Bergdorf bringt. Von Freitag bis Sonntag stehen Trainings- und Rennläufe auf der 7,3 Kilometer langen Strecke von Langwies nach Arosa auf dem Programm. Die beiden Fahrerlager beim Ochsenbühl und Obersee sind frei zugänglich und ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern, Fahrzeuge und Fahrer aus nächster Nähe zu erleben.
Zu den besonderen Leckerbissen gehören dieses Jahr Urs Furters seltene Shelby Cobra Daytona Coupé von 1965 (mit der #114). Serge Endress tritt mit einem Nissan Skyline GT-R Group A von 1990 an (#502), während Albert Dobler nach längerer Pause mit seinem Jägermeister-BMW M3 E30 DTM (#302) auf die Aroser Bergstrecke zurückkehrt.
Ein besonderes Stück Schweizer Motorsportgeschichte steuert Erich Schellinger bei: Sein Sauber C3 von 1973 war der letzte von insgesamt drei C3, die bei Sauber in Hinwil gebaut wurden. Nach Stationen in der Schweiz, Deutschland und Kanada kehrte der Rennwagen 2021 in die Schweiz zurück und wird 2026 erstmals von Schellinger mit der #116 an der Arosa ClassicCar pilotiert.
Eine besondere Bühne erhalten in diesem Jahr die ältesten Fahrzeuge des Starterfeldes. Erstmals werden die Vorkriegsfahrzeuge in einem eigenen Feld zusammengefasst. Unabhängig von ihrer gemeldeten Wertungskategorie starten sie gemeinsam am Ende des dritten Rennfeldes. Damit werden automobile Zeitzeugen aus den frühen Jahrzehnten des Motorsports noch stärker sichtbar. Dazu gehört beispielsweise der Bugatti 37/35B von Daniel Sonderegger aus dem Jahr 1927. Zugelassen sind bei der Arosa ClassicCar Fahrzeuge, deren Geschichte bis in die Anfangsjahre des Automobilsports zurückreicht.
Neben historischen Rennfahrzeugen richtet die Arosa ClassicCar 2026 den Blick auch auf die Zukunft der Mobilität. Gemeinsam mit HIF Global und Porsche Schweiz wird das Thema synthetische Kraftstoffe, sogenannte eFuels, am Rennwochenende aufgegriffen. Gemeinsam biete sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an, ihre Rennfahrzeuge kostenlos mit eFuels zu betanken. Damit schlägt die Arosa ClassicCar bewusst die Brücke zwischen automobiler Geschichte und neuen Technologien. Denn gerade für den historischen Fahrzeugbestand können synthetische Kraftstoffe eine interessante Perspektive bieten. Die bestehenden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor lassen sich damit weiter nutzen, während die CO₂-Bilanz zukünftig deutlich verbessert werden kann.
Weitere Infos zur ACC finden Sie unter diesem Link.
Wie (fast) immer schauen wir auch diesmal auf das vergangene Renn-Wochenende zurück. Diesmal mit dem Schwerpunkt GT World Challenge am Nürburgring.
Am Wochenende hat der vierte Lauf zum Endurance Cup der GT World Challenge auf dem Nürburgring stattgefunden. Einen Schweizer Sieg gab es diesmal leider nicht zu bejubeln. Ricardo Feller landete mit seinen Lionspeed-Teamkollegen Bastian Buus und Thomas Preining nur auf dem 15. Schlussrang. Schuld war ein unglücklich getimter Boxenstopp. Das Siegerteam der 24 Stunden von Spa versuchte einen «undercut» gegen den führenden Aston Martin, doch kaum war der Porsche aus der Boxengasse raus, gab es eine Full-Course-Yellow-Phase und alle anderen konnten unter Gelb stoppen. Bester Schweizer war so Fabio Scherer. Der Ford-Mustang-Pilot aus Engelberg belegte den sechsten Schlussrang und egalisierte so sein bisher bestes Saisonergebnis. Für Raffaele Marciello (BMW) und Patric Niederhauser (Lamborghini) endete das Rennen auf den Rängen 17 resp. 19. Bester Schweizer in der Gesamtwertung (ein Rennen vor Schluss) bleibt Feller als Fünfter.
Einen Schweizer Sieg gab es am Nürburgring aber dennoch. In der Super Trofeo Lamborghini, die im Rahmenprogramm stattfand, stand Kevin Gilardoni mit Teamkollege Simone Iaquinta in beiden Rennen ganz oben auf dem Podium. Für den sechsmaligen Sieger der Rally del Ticino war es bereits der dritte Saisonsieg nach dem Triumph beim Auftaktrennen in Le Castellet.
Zum Kartsport: Beim WSK Final Cup in Franciacorta (ITA) hat es ebenfalls noch einen Podestplatz gegeben. Iven Ammann vom Team Innovate Competition hat sich im Finale der OK-N den dritten Platz gesichert. Der WSK Final Cup geht über drei Runden. Neben Franciacorta stehen auch Lonato und Viterbo auf dem Programm.
Nicht nur in Oberhallau wurde am Wochenende am Berg gefahren. Auch international standen verschiedene Bergrennen auf dem Programm – selbstverständlich mit Schweizer (vor allem Westschweizer) Beteiligung.
Statt in Oberhallau nahmen mehrere Schweizer, alle aus der Romandie, am vergangenen Wochenende am traditionellen Bergrennen Turckheim-Trois Epis im Elsass teil. Aus Zeitgründen kamen auch beim vorletzten Lauf zur französischen Bergmeisterschaft nur zwei Rennläufe zur Austragung, von denen jedoch die bessere Zeit in die Wertung kam.
Im Feld der 46 Rennsportwagen setzten sich Victor Darbellay in Nova Proto Hartley als Gesamtvierter und Joël Volluz als Sechster im Norma M20 V8 Mader wie gewohnt gut in Szene. Gegen den französischen Meister und Tagessieger Marc Pernot in dessen topmodernen Nova Proto NP01 Hartley hatte Darbellay allerdings keine Chance – obwohl ihre beiden Modelle die gleichen Typenbezeichnung haben, handelt es sich bei Pernot um ein von der ganzen Konzeption her komplett anderes Auto. Volluz gewann seinerseits die separate Klasse 3B der Sportwagen mit Dreiliter-V8-Saugmotoren. Pech hatte Lionel Ryter, der im zweiten Rennlauf mit seinem Tatuus-Renault verunglückte, dabei aber unverletzt blieb. Besser oder schlechter als Dritter hätte Ryter in seiner Klasse nicht werden können. Jimmy Froidevaux gewann im Norma M20 F solo die Sportwagenklasse 2A.
Sechs Westschweizer fuhren im 27 Wagen umfassenden Feld der Luxemburger Bergmeisterschaft, dessen Klassement der Deutsch-Slowene Patrik Zajelsnik auf einem Nova Proto NP01 Emap Turbo (gleiches Modell wie von Faustini) für sich entschied. Hinter zwei weiteren Sportwagen von Luxemburgern kam Hervé Villoz im Dallara F302, dem einzigen Single Seater im Feld, auf den vierten Gesamtrang. Mit seiner schnelleren ersten Laufzeit reichte es Sébastien Coquoz im Opel Kadett als Sechster überraschenderweise nur zum zweiten Rang in der Gruppe E1 bis zwei Liter, nachdem der Österreicher Tobias Santer im VW Golf 16V in seinem zweiten Versuch bei einer Fahrzeit von über drei Minuten noch um 143 Tausendstel schneller war. Sébastien Joray im BMW M3 E36 schlug hingegen seine beiden Konkurrenten in der Klasse 24, ebenso Yves Bracelli im Peugeot 206 eine deutlich langsamere Luxemburgerin.
Für einmal keine Erfolgsmeldung gibt es von Reto Meisel in der Berg-EM. Beim vorletzten Lauf in Ilirska Bistrica in Slowenien verunfallte der Aargauer wie in Polen mit seinem neu erworbenen Mitsubishi Lancer Evo V. Nach einem verpassten Bremspunkt prallte Meisel im zweiten Trainingslauf heftig in die Leitplanken. Zwar versuchte das Team mit polnischer Hilfe, das Auto in der Nacht zu reparieren, doch musste dieses Unterfangen wegen des zu grossen Schadens am Chassis abgebrochen werden. Durch seinen ersten Nuller in der Berg-EM 2026 büsste Meisel zwar die Tabellenführung in der Kategorie 1 der Tourenwagen ein, hat jedoch noch eine theoretische Chance auf den Titel. In der Gruppe 1 und Performancewertung (Scratch über alle Klassen) steht der Schweizer hingegen schon als Gesamtsieger fest.
Den Tagessieg in Slowenien errang der Franzose Sébastien Petit vor seinem jüngeren Bruder Kevin, der damit wie in Les Rangiers die EM-Wertung für sich entschied. Seb Petit Racing kümmert sich technisch auch um das Schweizer Meisterauto von Robin Faustini, sodass das Team gleich zwei grosse Siege am gleichen Wochenende feierte.
Text: Peter Wyss
Robin Faustini sicherte sich beim Bergrennen in Oberhallau seinen dritten Schweizer Meister-Titel in Serie. Bei den Tourenwagen wurde die Entscheidung vertagt und fällt nun am 20. September beim Finale der Schweizer Berg-Meisterschaft in Les Paccots.
Aller guten Dinge sind drei! Selten hat ein Sprichwort so gut gepasst. Gestern Sonntag, 30. August, fiel beim Bergrennen in Oberhallau die Entscheidung über den Schweizer Meister-Titel. Dieser ging nicht nur zum dritten Mal nacheinander an Robin Faustini auf seinem Nova-Emap NP01. Es war auch das dritte Mal, dass der junge Aargauer seinen Titel in Oberhallau vorzeitig sicher stellte. «Oberhallau scheint ein gutes Pflaster für mich zu sein», grinste Faustini, der 2021 dort seinen ersten Sieg bei einem Bergrennen feierte. Inzwischen sind einige mehr dazugekommen – genau genommen 20 an der Zahl. Oder anders formuliert: Seit Ende 2023 haben nur zwei Fahrer Faustini bei einem Lauf zur Schweizer Berg-Meisterschaft bezwingen können: Victor Darbellay zuletzt in Les Rangiers (nach einem technischen K.o. von Faustini) und Joël Volluz 2024 in La Roche. Dieses Rennen kollidierte jedoch mit dem Bergrennen Hemberg. So gesehen hatte Faustini, der damals im Toggenburg startete, gar keine Chance, sich diesen Rennsieg zu sichern.
Grosse Gegenwehr hatte Faustini in Oberhallau nicht. Der in der Meisterschaft Zweitplatzierte Michel Zemp musste für den Renntag «Forfait» geben, nachdem an seinem Norma-Helftec im dritten Training die Airbox gerissen war. «Ich bin losgefahren und nach 200 Metern gab es einen heftigen Knall», sagte Zemp. Auch Marcel Steiner musste leider früher zusammenpacken. Im ersten Rennlauf kam er zwar bis zur «Brotlaube», dort musste er seinen Nova-Helftec aber mit einem Schaden an der Kurbelwelle abstellen. So sicherte sich Faustini mit zwei ungefährdeten Bestzeiten und einer Gesamtzeit von 2:18,114 min den Tagessieg. Hinter ihm fuhren der Deutsche Benjamin Noll (2:26,462 min) und Robins Papa Simon Hugentobler in seinem Osella PA30 (2:30,038 min) auf die Ränge 2 und 3.
Auf Gesamtrang 4 folgte mit dem deutschen Bastian Voss (Formel Master) bereits der schnellste Monoposto. Voss setzte sich aber nur hauchdünn durch. Der Fünftplatzierte Roland Bossy war mit seinem Tatuus Formel 3 richtig schnell unterwegs und verpasste den Titel «Best of the Rest» um schlappe drei Hundertstelsekunden. Nach hinten – auf Jean-Jacques Maître im Nova NP01 «Artcar» – hatte Bossy zwei Sekunden Vorsprung. Platz 3 bei den reinen Formelwägelchen sicherte sich Ursanne Salomon. Der Jurassier setzte sich mit einer feinen Darbietung und rund einer Sekunde Vorsprung auf Ex-Rennwagen-Meister Christian Balmer im Formel Master durch.
Noch vor Salomon sicherte sich Roger Schnellmann auf seinem Mitsubishi Evo VIII den Sieg bei den Tourenwagen. Der Schwyzer fuhr in 1:17,571 min im ersten Rennlauf die deutlich schnellste Tourenwagenzeit und sicherte sich so souverän einen «25er». Neue Rekorde gab es für einmal nicht. Bei den Tourenwagen fehlten knapp drei Sekunden auf die Bestmarke von Ronnie Bratschi aus dem Jahr 2019. Faustini war bei den Rennwagen knapp 1,2 Sekunden langsamer als Eric Berguerand bei seiner Rekordfahrt 2022.
Zweitschnellster Tourenwagenpilot im Klettgau war der Österreicher Thomas Strasser auf seinem ultrabreiten VW Corrado. Nur zwei Plätze dahinter liess sich Ludovic Monnier mit seinem VW Golf und einer Gesamtzeit von 2:41,732 min Platz 3 (respektive Platz 2 in einer reinen Schweizer Wertung) notieren. Dritter wurde so gesehen Hermann Bollhalder auf seinem Opel Speedster – noch vor den beiden Porsches von Christoph Zwahlen und Jean-Paul Chiquita.
Der angekündigte Führungswechsel im Tourenwagen-Gesamtklassement kam nicht zustande. «Speedmaster», der für Oberhallau in einen Lancia Delta S4 von Bruno Ianniello umgestiegen ist, erwischte nicht sein bestes Rennwochenende. Im zweiten Training am Samstag hatte der Lancia beim Runterschalten plötzlich abgestellt. «Wir hatten einen Schaden an der Nockenwelle», meinte «Speedmaster». Nur dank einer Nachtschicht Ianniellos konnte der rote S4 am Sonntag wieder starten. Doch nach einer 1:23,0 im ersten Durchgang und der zwischenzeitlichen Führung in der Interswiss bis 3 Liter rutschte der Berner in Lauf 2 nach einem Dreher vor der «Tarzankurve» auf Rang 3 in seiner Gruppe ab. Damit bleibt es bei den Tourenwagen bis zum Finale in Les Paccots am 20. September spannend. Neben «Speedmaster» kommen dort Stephan Burri (setzte sich in der IS bis 2 Liter gegen Manuel Santonastaso durch, blieb aber hinter dem entfesselt gefahrenen Dominic von Rotz Dritter in der IS), Ludovic Monnier und TCR-Fahrer Sergio Kuhn, der in Oberhallau in seiner Klasse voll punktete, als mögliche Nachfolger von 2025-Meister Danny Krieg in Frage.
Offen ist auch weiterhin der Kampf um den Sieg im Berg-Pokal. Burri und Monnier liegen auch nach Oberhallau mit dem Punktemaximum in Führung. Falls auch nach Les Paccots Punktegleichstand herrscht, ginge der Titel an Monnier, weil dieser im SCRATCH die besseren Resultate vorzuweisen hat.
Entschieden dafür die Schweizer Junior-Meisterschaft. Diese ging an Alessandro Grispino auf Renault Clio. Der Schweizer Slalom-Meister liess sich auch im achten Rennen die Maximalpunktzahl gutschreiben und sicherte sich den Titel vor Salomon und Steven Chiquita (BMW E30). Die Erleichterung war Grispino nach dem zweiten Lauf ins Gesicht geschrieben. «Ich war schon ziemlich nervös», gestand der junge Schwyzer. «Ich hatte vor diesem Rennen alles doppelt gecheckt. Dass die Rechnung aufgegangen ist und ich nach dem Slalom- nun auch den Junioren-Titel gewinnen durfte, freut mich natürlich ganz besonders.»
Besonders erwähnenswert wäre dann auch noch die Vorstellung von Marc Roth. Der 62-Jährige hat 2007 seine letzte Saison bestritten. Im Vorjahr kam er mit seinem Toyota Corolla zum Gurnigel und nach Oberhallau. Gestern sicherte er sich im Schaffhausischen den Klassensieg in der Interswiss bis 1,6 Liter. Roth war dabei zwei Sekunden schneller als im Vorjahr. «Ich wollte schauen, ob ich die 30er-Marke knacken kann», meinte Roth. In 1:28,7 min hat er das locker geschafft.
Die positive Bilanz von Oberhallau mit rund 15'000 Zuschauern wurde am Sonntag etwas getrübt, weil der dritte Rennlauf für alle Fahrerinnen und Fahrer gestrichen werden musste. «Wegen vieler Unterbrechungen am Sonntagvormittag konnten wir den Zeitplan und damit die behördliche Bewilligung für die Streckennutzung zeitlich nicht einhalten», erklärte OK-Präsident Sascha Schlatter.
Alle CH-Klassensieger in Oberhallau entnehmen Sie der Übersicht:
Alessandro Grispino (Renault Clio, A/ISA/R2/R3), Claudio Grispino (Renault Mégane RS, N/ISN), Roland Graf (Toyota GR Yaris, SuperSérie Comp. bis 3000 cm3), Pierre Mürner (Porsche GT3 992, SuperSérie Comp. Über 3000 cm3), Markus Brander (March 742, Gr. H Rennwagen bis 1600 cm3), Armin Buschor (BMW 320, Gr. H Tourenwagen bis 2000 cm3), Jean-Louis Fleury (Opel Ascona B, Klassische Fahrzeuge über 2000 cm3), Sergio Kuhn (Peugeot 308, TCR), Jürg Brunner (Renault Clio, RCC 2), Thomas Zürcher (Renault Clio, RCC 3), Andreas Helm (VW Polo, E1 bis 1400 cm3), Hans-Peter Eller (Opel Kadett C, E1 bis 1600 cm3), Ludovic Monnier (VW Golf Rally, E1 bis 2000 cm3), Jonas Magnin (Honda Civic, E1 bis 2500 cm3), Hermann Bollhalder (Opel Speedster, E1 bis 3000 cm3), Reto Steiner (Ford Escort, E1 bis 3500 cm3), Roger Schnellmann (Mitsubishi Evo VIII, E1 bis 4000 cm3), Corsin Rietiker (BMW E36 GTR, E1 über 4000 cm3), Sabrina Fankhauser (Toyota Yaris, IS bis 1400 cm3), Marc Roth (Toyota Corolla, IS bis 1600 cm3), Stephan Burri (VW Scirocco, IS bis 2000 cm3), Ferdi Waldvogel (BMW M3 E30, IS bis 2500 cm3), Marco Marte (BMWM3, E1 bis 3000 cm3), Dominic von Rotz (Audi A4 Quattro, IS bis 3500 cm3), Jean-Paul Chiquita (Porsche GT3 Cup, IS über 3500 cm3), Christian Müller (Formel BMW, E2-SS bis 1600 cm3), Ursanne Salomon (Dallara F3, E2-SS bis 2000 cm3), Roland Bossy (Tatuus F3-T318, E2-SS bis 3000 cm3), Antonino Scolari (Nova NP03, E2-SC bis 1600 cm3), Jean-Jacques Maître (Nova NP01, E2-SC bis 2000 cm3), Robin Faustini (Nova NP01, E2-SC bis 3000 cm3).
Und so geht es weiter:
19./20. September, Châtel-St-Denis – Les Paccots
Am vergangenen Dienstag hat im Rahmen des Young Drivers Projekts der Formel-4-Test mit Jenzer Motorsport auf dem Circuit du Laquais in Frankreich stattgefunden. Von Seiten des Teamchefs gab es grosses Lob an den diesjährigen Jahrgang.
Andreas Jenzer von Jenzer Motorsport hat in mehr als 30 Jahren schon vieles mit jungen Nachwuchsrennfahrern erlebt. Den Young-Drivers-Test von Auto Sport Schweiz hat er bereits zum siebten Mal ausgerichtet (2013-2015 und 2023-heute). Noch nie war er nach der Veranstaltung so des Lobes: «Grosses Kompliment an die neun jungen Nachwuchsrennfahrer. So mühelos und erfolgreich sind wir noch nie durchs Programm gekommen. Ich habe zwar nicht so viel von der Action auf der Strecke gesehen. Aber mit meiner Erfahrung reicht das, was ich gehört habe – und da muss ich sagen, ich war begeistert!»
Insgesamt haben neun junge Nachwuchsrennfahrer am diesjährigen Test im Rahmen des Young Drivers Projekts teilgenommen. Fünf davon hatten schon etwas Erfahrung. Neil Russell, Raul Martinez, Alexis Genolet und Alexander Zafiriadis waren bereits im Vorjahr beim eintägigen F4-Test mit Jenzer Motorsport dabei. Damals allerdings noch in Bresse (FRA). Paul Andriotis hat im Mai dieses Jahres vom Kart- in den Automobilrennsport gewechselt. Der 15-Jährige vom Genfersee hat seither schon den einen oder anderen Test absolviert und verfügte – gemessen an der «Konkurrenz» – über die meiste Erfahrung. Anders Felicitas Heidegger, Jah Bühler, Gianluca Bogo und Lenyo Gafner. Für dieses Quartett waren es die ersten Meter im Formel-4-Tatuus.
Alle neun Fahrer absolvierten vier Turns zu je 15 Minuten. Danach gab es Video- und Datenanalyse. Für Ersteres war hauptsächlich Levi Arn zuständig. Arn hat Anfang dieses Jahres für Jenzer Motorsport die Winterserie absolviert und bestreitet aktuell die italienische F4-Meisterschaft für das Team aus Lyss. Auch er war nach dem Testtag als «Coach» sehr zufrieden. «Natürlich gab es Unterschiede. Es haben ja auch nicht alle bei Null angefangen. Aber bei allen hat man während des Tages eine gute Lernkurve gesehen. Ausserdem waren alle sehr wissbegierig und motiviert.»
Für die jungen Nachwuchsfahrer ging das Nachwuchs-Programm von Auto Sport Schweiz schon gestern Donnerstag mit einem Webseminar «Hydration & Elektrolyte» weiter. Im September und Oktober sind noch weitere Workshops geplant. Wer 2026 «Young Driver des Jahres» wird, wird dann am 11. Dezember im Rahmen des «Dîner des Champions» in Bern bekanntgegeben. Dem Sieger winkt ein an den Automobilrennsport gebundenes Preisgeld von 30'000 Franken.
Ob Bergrennen, Rallye, Autocross, Simracing oder Rundstrecke – Thomas Schmid ist auf allen Unterlagen schnell. Nun hat der 31-jährige Ostschweizer auf Anhieb den Titel im Renault Twingo Cup geholt.
Thomas Schmid hat in seiner Motorsport-Karriere schon vieles ausprobiert. Und er ist eigentlich mit jedem fahrbaren Untersatz schnell. Egal ob Rallye, Autocross, Bergrennen, Simracing oder Rundstrecke: Der 31-jährige St. Galler macht überall eine gute Figur. 2018 gewann er in der Schweiz die Junioren-Berg- und die Rallye-Meisterschaft. Um weiterzukommen fehlten ihm die nötigen Mittel. Auf diese Saison hin hat der sechsfache Schweizer Simracing-Champion auf die Rundstrecke gewechselt. Genauer gesagt in den Renault Twingo Cup. Und diesen gewann er am vergangenen Wochenende. Auf dem Slovakiaring reichten Schmid ein zweiter und ein vierter Platz zum Titelgewinn. Mit einem Gesamtscore von 133 Punkten distanzierte er den Italiener Giacomo Pegazzano (26 Punkte Rückstand auf Schmid) und den Tschechen Oliver Steiner (32) auf die Plätze 2 und 3.
Schmid hatte schon beim Saisonauftakt in Kroatien mit zwei dritten Plätzen auf sich aufmerksam gemacht. Nach dem ersten Rennwochenende lag er auf Platz 2 im Gesamtklassement. Am Salzburgring (AUT) lief es Schmid dann nicht nach Plan. Nur Zehnter im Quali und Siebter im Rennen – damit rutschte er einen Platz nach hinten. Das zweite Rennen auf dem schnellen Salzburgring musste wegen einem Unwetter abgesagt werden.
Rennen 3 in Most (CZE) lief dann ganz nach dem Gusto des schnellen Ostschweizers. Schmid holte sich die Pole-Position und gewann beide Rennläufe. Damit übernahm er im Gesamtklassement die Führung. Und diese gab er auch beim Finale in der Slowakei nicht mehr ab. «Es war nicht einfach», meinte Schmid. «Die Rennen mit den rund 80 PS starken Twingos waren stets von viel Taktik und Windschattenduellen geprägt. Da kann ein Rennen schnell einmal auf die eine oder andere Seite kippen. Zum Glück ist die Rechnung für mich aufgegangen.»
Wie es mit Schmid weitergeht, ist noch offen. Der Gewinner des Twingo-Cups bekommt eine halbe Saison in der Formel 4 CEZ offeriert. «Mal schauen, was sich daraus ergibt. Ich bin gerade in Gesprächen mit dem Promotor», sagt Schmid.
Für die beiden anderen Schweizer Dylan Stebler und Noah Bognanni endete die Saison auf den Rängen 10 und 16.
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