Am Freitagabend wurde in Horgen (ZH) der neuste Band von RENNSPORT SCHWEIZ vorgestellt. Zu beziehen ist das Jahrbuch beim AKTIV VERLAG. Viel Spass bei der Lektüre.
Am vergangenen Freitagabend fand in Horgen in der RacingFuel Academy die Buchvernissage von RENNSPORT SCHWEIZ 2025 statt. Das Jahrbuch rund um den Schweizer Automobil- und Kartrennsport ist ein «Must» für jeden Schweizer Rennsport-Fan. Wer etwas über den Schweizer Rennsport erfahren will, erfährt es hier. In mehr als 20 Kapiteln werden die Leistungen der besten Schweizer Motorsportler auf vier Rädern in Wort und Bild beschrieben. Dazu gibt es wie im Vorjahr wieder zahlreiche Lesegeschichten rund um den Schweizer Rennsport – so zum Beispiel zum 50. Geburtstag von Marcel Steiner, zu 25 Jahren Auto-Renntage Frauenfeld oder ein Rückblick auf 75 Jahre Formel 1 aus Schweizer Sicht.
Im Mittelpunkt des Buches steht wie üblich der nationale Rennsport mit all seinen Meisterschaften und Cups – sei es am Berg, bei Slaloms, Rallyes oder auf der Rundstrecke. Doch nicht nur die nationale Szene wird beleuchtet, auch die internationalen Erfolge der Schweizer Racer werden thematisiert. Sei es in der Langstrecken-WM, in den diversen GT-Kategorien samt DTM, in der Formel E oder in anderen Formelsport-Serien. Auch der Abschied von Sauber aus der Formel 1 nach 617 Grands Prix ist selbstverständlich Bestandteil von RENNSPORT SCHWEIZ. Zudem erfährt man Spannendes aus der Welt der Dragster, des Drift- und des historischen Motorsports. Im Kapitel Karting stehen die Schweizer Meisterschaft, die Rotax Max Challenge und die VEGA Trofeo im Zentrum.
Für garantierten Lesespass sorgt das moderne Layout – mit zahlreichen Bildern aus dem nationalen und internationalen Rennsport. Verantwortlich für den Inhalt ist der von Gastautoren unterstützte Autor dieser Zeilen. Herausgeber ist der AKTIV VERLAG, das Tochterunternehmen der Engelberger Druck AG Stans.
RENNSPORT SCHWEIZ 2025 von Christian Eichenberger, 288 Seiten im Format 21×26 cm mit mehr als 600 Farbbildern, Hardcover. Preis Fr. 65.– plus Porto und Verpackung. Erhältlich beim Herausgeber AKTIV VERLAG, 6370 Stans (041 619 15 72), online unter www.aktivverlag.ch oder im Buchhandel (ISBN 978-3-909191-85-1).
Weitere Fotos von der Vernissage auf https://www.facebook.com/AutoS...
Der Verband Auto Sport Schweiz führt auch dieses Jahr für Kartfahrer und -fahrerinnen einen Ausbildungskurs für die Qualifikation zur Rennlizenz durch. In diesem Kurs trainieren Sie auf der Kartbahn in Lyss, erhalten Tipps von Profis und perfektionieren den Umgang mit dem Rennkart.
Der Lizenzkurs Karting findet am Mittwoch, 11. März 2026, auf der Kartbahn Lyss statt. Die Kurskosten belaufen sich auf CHF 350.- pro Person. Das Kursgeld beinhaltet zusätzlich zur Instruktion durch erfahrene Instruktoren von Auto Sport Schweiz auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung (gegenüber Dritten). Die Registrierung kann unter folgendem Link vorgenommen werden: https://motorsport.ch/de/verband/kurse-jobs
Anmeldeschluss ist Freitag, 27. Februar 2026. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter info@motorsport.ch oder Tel. Tel. 031 979 11 11 gerne zur Verfügung.
Die Entscheidung ist gefallen: Der Genfer Alexis Genolet (15) wird die Schweiz bei der diesjährigen FIA Karting Academy Trophy Senior vertreten.
Anfang Januar hat Auto Sport Schweiz Kartfahrer- und -fahrerinnen der Jahrgänge 2009-2012 aufgerufen, sich für die FIA Karting Academy Trophy Senior zu bewerben. Unter den Bewerbern hat der Verband unter Berücksichtigung der bisherigen Leistungen einen Bewerber ausgewählt, der die Schweiz bei den drei Rennen in Valencia (ESP), Mülsen (GER) und Kristianstad (SWE) vertreten darf. Dabei ist die Wahl auf Alexis Genolet gefallen. Der 15-jährige Genfer hat in der vergangenen Saison in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft den zweiten Platz bei den OK Senioren belegt. Parallel dazu gewann er die VEGA Trofeo. Darüberhinaus hat Genolet auch am Young Drivers Projekt von Auto Sport Schweiz teilgenommen und dort als Zweiter hinter Sieger Timéo Ruppen einen reifen und sehr soliden Eindruck hinterlassen.
Wir drücken Alexis schon jetzt die Daumen und wünschen ihm als Schweizer Vertreter bei den drei Rennen viel Erfolg. Los geht die Academy-Saison der Senioren vom 7. bis 10. Mai in Spanien. Details zur Meisterschaft erfahren Sie unter diesem Link.
Für die FIA Academy Trophy Junior (Jahrgänge 2012-2014) läuft die Bewerbungsfrist noch bis 13. Februar. Näheres dazu erfahren Sie unter diesem Link.
Das Bergrennen Saint-Ursanne – Les Rangiers zählt zu den absoluten Klassikern. Und begeistert jedes Jahr aufs Neue. Im Rahmen seiner Maturitätsarbeit hat Filmemacher Silas Furler einen Kurzfilm über «Les Rangiers» aus der Sicht der beiden Bergrennfahrer Alexander Hin und Danny Krieg gedreht, den wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten. Also, zurücklehnen und geniessen!
Am 29. März beginnt die Saison 2026 der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Das erste Rennen steigt in Franciacorta (ITA). Wer dabei sein will, kann sich ab sofort einschreiben!
Auf die Plätze, fertig, los! Am 29. März beginnt im italienischen Franciacorta die neue Saison der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft. Für den ersten Lauf ist die Einschreibung unter diesem Link ab sofort offen. Dasselbe gilt für Fahrer und Fahrerinnen, die sich für die komplette Saison einschreiben wollen. Wer sich für alle sechs Rennen vor Saisonbeginn einschreibt, fährt ein Rennen gratis und wer sich dazu noch für den autobau Visierkleber entscheidet, erhält ein zweites Startgeld nach der Saison rückvergütet!
Wie im Vorjahr werden in der autobau Schweizer Kart-Meisterschaft fünf Kategorien am Start stehen: Super Mini, OK Junior, X30 Challenge Switzerland, OK Senior und KZ2 (inkl. KZ2 Masters). Im Gegensatz zu 2025, als die Meisterschaft aus fünf Rennen bestand, werden in der Saison 2026 sechs Rennen ausgetragen. Hier nochmals die Termine im Überblick:
29. März, Franciacorta (ITA)
19. April, 7 Laghi (ITA)
31. Mai, Levier (FRA)
12. Juli, Lonato (ITA)
23. August, Cremona (ITA)
10. Oktober, Wohlen
Bei Unklarheiten oder Fragen stehen wir Ihnen unter info@motorsport.ch resp. Tel. +41 (0)31 979 11 11, zur Verfügung.
Wenn ihm sein in die Jahre gekommener Lola F3000 nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht, gibt Eric Berguerand 2026 sein Comeback am Berg. Der siebenmalige Schweizer Berg-Meister warnt aber: «Wenn ich zurückkomme, dann nur zum Spass!»
Im Juni 2025 hat Eric Berguerand auf Instagram einen Post abgesondert. Darauf sieht und hört man vor allem seinen V8-Cosworth. Kaum war er online, ging es in der Gerüchteküche los. Sehr zur Freude von Eric. Denn der Post von 2025 war lediglich ein Jux. «Ich wollte sehen, wie die Szene reagiert», grinst Berguerand.
Etwas mehr als ein halbes Jahr später folgte nun ein weiterer Insta-Post. Diesmal steht dabei: «Black Mamba (damit ist sein schwarzer Lola F3000 gemeint), is back!» Und diesmal ist es kein Scherz. Auch wenn der Walliser auf Anfrage von Auto Sport Schweiz am Telefon wieder lacht – wie damals. Der 46-Jährige will es nochmals wissen. Allerdings betont er gleich zu Beginn des Gesprächs, dass der Spass im Vordergrund stünde. «Gegen die Turbo-Prototypen habe ich eh keine Chance mehr», meint «Bergus». «Und mein letztes Rennen war am Gurnigel 2023. Bis es wieder losgeht, bin ich mehr als zweieinhalb Jahre nicht mehr im Auto gesessen.» Soll heissen: Ball flach halten. Die Vorfreude auf das Comeback eines der populärsten Bergrennfahrers ist dennoch gross.
Berguerand hat noch nicht entschieden, wo er fahren wird. Und seine Lizenz muss er auch noch erneuern. «Aber zuerst muss ich das Auto wieder in Schuss kriegen. Dann sehen wir weiter.» Ob Hemberg, La Roche, Reitnau oder Anzère – das Bergrennen, bei dem die Rückkehr von Berguerand tatsächlich stattfinden wird, darf sich glücklich schätzen. Hoffnungen, er könne in die Meisterschaft eingreifen, will Berguerand keinem seiner Fans machen. «Ich fahre ausser Konkurrenz und will einfach schauen, ob ich noch Spass daran habe.» Dieser ist ihm in seinem letzten aktiven Jahr abhanden gekommen. «Das Wochenende ist ja eigentlich da, um sich zu vergnügen und von der Arbeit zu erholen», sagt Berguerand. «Wenn man sich vor lauter technischen Problemen und sonstigen Unannehmlichkeiten aber nur ärgern muss, ist das nicht sehr zielführend. Dann gehe ich lieber mit meinen Kindern Kart fahren oder unternehme sonst etwas mit meiner Familie oder Freunden.»
Auch die lange Pause macht Berguerand gewisse Sorgen. «Nach Covid musste ich jeweils die ersten beiden Trainings opfern, um überhaupt wieder in den Rhythmus zu kommen. Jetzt ist die Pause noch länger gewesen. Aber zum Glück muss ich ja niemandem mehr etwas beweisen.»
«Mister LMP2» Louis Déletraz hat seine eh schon stattliche Pokalsammlung am vergangenen Wochenende mit zwei weiteren Trophäen vergrössern können. Und auch der Rest der Schweizer war beim zweiten Lauf der Asian Le Mans Series erfolgreich unterwegs.
Das vergangene Wochenende war aus Schweizer schon allein aufgrund des Formel-E-Rennens in Miami ein Erfolg (siehe Extra-News). Aber das vermeintlich kleine Motorsportland Schweiz hatte noch mehr Grund zum Jubeln. Beim zweiten Lauf zur Asian Le Mans Series in Dubai gab es gleich mehrere Schweizer Erfolge zu feiern. Im ersten Rennen am Samstag sicherte sich Louis Delétraz mit seinen beiden Teamkollegen George Kurtz und Malthe Jakobsen den ersten Saisonsieg souverän mit knapp neun Sekunden Vorsprung. Im zweiten Durchgang setzte sich der Genfer abermals durch. Diesmal mit einem Vorsprung von 1,6 Sekunden – und das nach vier Stunden. Delétraz & Co. haben mit diesem Doppelsieg auch die Führung im Gesamtklassement übernommen, wenngleich man punktgleich mit dem Italo-französischen Trio Fuoco/Miles/Lacorte ist. Für Léna Bühler endete die LMP2-Premiere mit einem vierten Rang im zweiten Durchgang. Im ersten Renen schied sie mit einem Getriebeproblem aus.
Doch nicht nur in der Fahrerwertung der LMP2 liegt die Schweiz vorne. Auch in der LMP3 hat nach vier von sechs Läufen ein Schweizer die Nase vorne: Kevin Rabin. Der ehemalige Kart-Pilot aus Gingins im Kanton Waadt sicherte sich in Dubai die Ränge 5 und 3 mit dem Schweizer Team CLX, das obendrauf die Teamwertung anführt. Und auch in der GT3 war der Schweizer Psalm zu hören. Dort fuhr das Team Kessel Racing mit einem Ferrari 296 GT3 den Triumph am Samstag heraus. Am Sonntag verpassten die Tessiner mit Rang 4 knapp das Podium. Vor dem Finale in Abu Dhabi am kommenden Wochenende führt Kessel Racing die Teamwertung mit 21 Punkten Vorsprung an. Und das nicht etwa vor einem «Nobody». Auf Platz 2 folgt Manthey Racing – in GT3-Kreisen ein absoluter Hochkaräter. Wenn in Abu Dhabi alles rund läuft könnte die Schweiz dank Delétraz, Rabin, CLX und Kessel Racing also gleich vier Mal auf Platz 1 landen!
Nicht ganz so erfolgreich, aber auch auf dem Vormarsch waren die beiden Schweizer Formelpiloten in Dubai. Enea Frey verpasste zwar auch am dritten Rennwochenende der F3 Regional Middle East die Punkte, konnte aber mit Rang 12 im zweiten Lauf einen Achtungserfolg erzielen und in der Rookiewertung punkten. Florentin Hattemer belegte in der Formel 4 die Ränge 20, 24 und 16.
Nico Müller hat beim dritten Formel-E-Rennen der Saison 2025/2026 nicht nur die Pole-Position geholt, er hat sich auch seinen ersten Podestplatz als Porsche-Fahrer gesichert.
Miami scheint ein gutes Pflaster für Nico Müller zu sein. Im Vorjahr (damals noch bei Andretti) wurde er Vierter. Diesmal, im dritten Rennen als offizieller Porsche-Werksfahrer schaffte es der Berner zum zweiten Mal Formel-E-Karriere nach Valencia 2021 aufs Podium. Wobei das mit dem Podium so nicht ganz stimmt. Müller hat 2025 ein zusätzliches Mal auf dem Podium gestanden: in Jakarta. Dieser dritte Platz wurde ihm aber 13 Tage nach dem Rennen aberkannt, weil eine im Rennen ausgesprochene Strafe gegen Sébastien Buemi aufgehoben wurde…
Nun also hat’s mit Porsche-Power erstmals (richtig) geklappt. Und das nicht nur mit dem Podium. Müller sicherte sich in Miami auch seine erste Pole-Position. Dank Rang 3 von Teamkollege und Ex-Sauber-Pilot Pascal Wehrlein hat Porsche auch die Führung in der Team- und der Herstellerwertung übernommen. «Meine erste Pole-Position in der Formel E, mein zweiter Podestplatz und der erste mit Porsche – das fühlt sich ganz besonders an. Das Doppelpodium für das Team macht diesen Tag für uns grossartig. Ich freue mich sehr für alle und bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Es hat heute richtig Spass gemacht. Ob im Trockenen oder im Nassen: Das Auto hat einfach funktioniert, und wir konnten sehr wichtige Punkte mitnehmen. Natürlich möchte man immer gewinnen, aber Mitch Evans war heute einen Tick stärker. Glückwunsch an ihn – und beim nächsten Mal werden wir es ihm schwerer machen. Das motiviert mich noch zusätzlich.»
Auch die beiden anderen Schweizer holten in Florida Punkte. Edoardo Mortara wurde Sechster, Sébastien Buemi Siebter. In der Gesamtwertung liegen alle drei Eidgenossen in den Top 10: Müller ist (mit sieben Punkten Rückstand auf die Spitze) Fünfter, Mortara Siebter, Buemi Neunter. Es führt Nick Cassidy aus Neuseeland.
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